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Pressestimmen
Der dichte Wald der täglichen Text- und Informationsüberflutung erscheint oft ziemlich ausweglos. Umso besser, dass es ein Magazin gibt, das für Durchblick sorgt: LICHTUNGEN findet und bildet nicht nur abwechslungsreiche Lichtungen (un)bekannter AutorInnen aus Literatur, Kunst und Zeitkritik, sondern macht sie auch für andere "Waldwesen" les- und genießbar. Weit herum kommt man als Leser der LICHTUNGEN. Es ist immer wieder imponierend, mit welchen neuen poetischen Außenposten, städtischen Schwerpunkten und grenzüberschreitenden Projekten Markus Jaroschka [...] seinen Atlas der zeitgenössischen Dichtkunst bereichert. Und eine Bereicherung für jeden Freund vitaler zeitgenössischer Literatur ist natürlich all das, was dabei den Weg in die Literaturzeitschrift findet. Wenn LICHTUNGEN, das 2008 im 38. Jahrgang [sic] erscheint, für seine hundertste Ausgabe Gedichte in über sechzig Sprachen aus 38 Ländern brachte, so zeigt das die Vorliebe für Detail und Differenzierung. Sonja Harter und Marcus Poettler gehören zum Kreis um die LICHTUNGEN, die 1979 gegründete Grazer Zeitschrift für Literatur, Kunst und Zeitkritik. Dort wirken verdienstvolle Entdecker und Förderer, die jungen Autoren mit ungewöhnlichen Texten erste Publikationsmöglichkeiten verschaffen, wie Nicole Scheiber von der Redaktion erzählte. Die Zeitschrift kooperiert regelmäßig mit ähnlichen Periodika quer durch Europa. In einer der letzten Nummern hatten sie Dresdner Autoren vorgestellt. Besonders wertvolle Entdeckungen ermöglichen sie durch Text-Austausch mit den weitgehend unerschlossenen, aber hochinteressanten Literaturlandschaften in Osteuropa. Mit zahlreichen internationalen Projekten und Vernetzungen schuf LICHTUNGEN-Herausgeber Markus Jaroschka einen imposanten Atlas europäischer Gegenwartsliteratur. Sie sind nicht nur die Plattform für JungliteratInnen aus Graz, sondern auch ein Vorzeigemedium für Texte aus Osteuropa - die LICHTUNGEN. Beim Alpe-Adria-Schriftstellersymposium in Gmünd blätterte man in Literaturzeitschriften: Auf der imposanten poetischen Landkarte der LICHTUNGEN, zu der sich kürzlich auch Finnland gesellte, ist ein neuer Ort der engen poetischen Kooperation zu finden: Dresden. Als Talentschmiede versteht sich die Zeitschrift LICHTUNGEN. [...] Die LICHTUNGEN, die im Lauf der Jahre durch eine Reihe von Städte- und Länderschwerpunkten an Offenheit und Reichweite gewonnen haben – sind als „Einstiegsmedium“ bedeutsam. Über Belarus (Weißrussland) weiß man wenig. Über die Literatur aus diesem Land noch weniger. Also ist der Zeitschrift LICHTUNGEN das Verdienst anzurechnen, als Pionier tätig zu sein. [...] Basierend auf dieser Ausgangssituation haben Markus Jaroschka und sein LICHTUNGEN-Team die jüngste, bereits 108. Ausgabe der Grazer Literaturzeitschrift den Autoren aus Belarus gewidmet. LICHTUNGEN öffnet die Seiten für bunte Theaterwelt: Grazer Literaturzeitschrift sprengt Grenzen: LICHTUNGEN sichten junge amerikanische Lyrik. Viel Tiefgang in den LICHTUNGEN 105: [...] Die Linearität ist und bleibt auch ein wesentliches Markenzeichen der LICHTUNGEN, die konsequent in poetisches Neuland führen. [...] Die LICHTUNG stimmt: [...] Ich meine, dass die LICHTUNGEN [...] die prekäre Balance zwischen qualitativem Anspruch und dem weitherzigen Angebot der Veröffentlichungschancen halten. Dafür gibt es kein Rezept, nach dem sich dies durchführen ließe: Verhängnisvoll wäre die Praxis eines „anything goes“, verhängnisvoll wäre aber auch ein Dogma, an das sich die Herausgeber einer Zeitschrift hielten. Im Falle der LICHTUNGEN darf R und L verwechselt werden, im Singular wie im Plural. Die Richtung stimmt, die Richtungen stimmen. Neue Wege prägen die LICHTUNGEN: [...] Das exzellente und in jeder Hinsicht grenzüberschreitende, auch in vielen europäischen Ländern gewürdigte "TransLOKAL"-Projekt ist abgeschlossen. [...] Die Linie der Literaturzeitschrift bleibt bestehen, aber einige neue Wege werden fortan das Erscheinungsbild prägen. [...] Die LICHTUNGEN erscheinen mir heute im besten Sinn als Durchgangsort, als das sich fortschreitende poetische Gewissen einer Region im Sprachgrenzraum einer großen und kleinen Welt. Aus den LICHTUNGEN, deren 100. Nummer nun druckfrisch vorliegt, ist längst ein exemplarisches Organ für europäische Gegenwartsliteratur geworden, das noch weiter ausstrahlt – selbst aus Peking erhielt Jaroschka konkrete Anfragen zu einer Beteiligung. Seit 25 Jahren steht die steirische Literaturzeitschrift LICHTUNGEN auf höchstem Niveau im Dienst der Poesie. Literatur aus Belgrad stellt die neue Ausgabe der Zeitschrift LICHTUNGEN vor: [...] Es ist die neue Belgrader Literatur, und sie legt Wert darauf, daß sie sich nicht mit der Vergangenheit befaßt oder in ihr verharrt. [...] hier gelingt etwas Großartiges und Wichtiges, nicht nur für die Literatur, die Kunst, sondern – besonders im Vorfeld des EU-Beitrittes der östlichen Staaten – für kulturellen Austausch oder, wie es auch gern genannt wird, „Völkerverständigung“. Konsequente geistige Osterweiterung bietet das Sonderheft 13 der unter Markus Jaroschka umsichtig auf Achse befindlichen LICHTUNGEN. Europäischen Vereinigungskurs signalisieren auch die kommenden Stationen in Berlin, Glasgow, Belgrad, Estland, Triest und der Brückenstadt Istanbul. Wovon andere nur reden, das hat Markus Jaroschka mit seinen kongenialen Mitdenkern, darunter Dzevad Karahasan, in immer konkretere und eindrucksvollere Taten umgesetzt – aus Graz wieder eine Drehscheibe europäischer Literatur zu machen. Stationen einer literarischen Reise: [...] Auch in der aktuellen Ausgabe zeichnen Texte aller Gattungen ein eindringliches Porträt des literarischen Lebens [...] und zeigen dabei Literatur in ihrer wichtigsten Funtkion: als Seismograph für die Befindlichkeit der Bewohner eines Kulturraums. Werner Fenz hat mit der von ihm betreuten Beilage für bildende Kunst in der Zeitschrift LICHTUNGEN eine spannende Publikationsmöglichkeit geschaffen. [...] Dabei ist es mittlerweile gelungen, einen eigenständigen Beitrag zu etablieren, der die in verschiedenen Formen stattfindende Präsentation von künstlerischen Arbeiten bereichert. Es ist nicht nur der Versuch, eine Szene als Ergänzung zum Mainstream darzustellen. [...] Auf diese Weise ist hier eine zusätzliche Möglichkeit geschaffen worden, außerhalb des eigentlichen Kunstbetriebes und seinen Publikationsmöglichkeiten eine Publikationsfläche mit Breitenwirksamkeit zu bieten, die medienadäquates künstlerisches Arbeiten befördert. [Markus Jaroschka] präsentierte [...] die 75. Nummer der LICHTUNGEN, jener steirischen Literaturzeitschrift, die „immer am Puls der Zeit ist“, wie es der ORF-Kulturredakteur Heinz Hartwig formuliert: nicht wenige heute bekannte Autorinnen und Autoren haben vor Jahren in den LICHTUNGEN debütiert. |
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