Zeitschrift für Literatur, Kunst und Zeitkritik

Hefte 2003

LICHTUNGEN - 95/XXIV. Jg./2003

Schwerpunkt:
Literatur aus Tallinn

Kunstteil:
Irmgard Schaumberger

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LICHTUNGEN, Zeitschrift für Literatur, Kunst und Zeitkritik
95 / XXIV. Jg. / 2003, ISSN 1012-4705

Umschlag & Kunstteil:
Irmgard Schaumberger, Alles Sichtbare haftet am Unsichtbaren aus der Werkserie Sehen 2001/02. 24-teilig, gebrannter Ton, Kartenständer.
Abbildungen im Innenteil in Originalgröße.


EDITORIAL

LITERATUR AUS EUROPA

1996 fand im Grazer Stadtmuseum eine sehr beachtete Ausstellung mit dem Titel "transLOKAL - Neun Städte im Netz" statt. Die Idee war einfach und doch bestechend: Städte wie Triest, München, Ljubljana, Zagreb, Pec´s, Bratislava, Brünn, Krakau und Graz, einst mit einer gemeinsamen Vergangenheit, heute mit einer anderen Gegenwart und morgen vielleicht mit einer erneut gemeinsamen Zukunft, sollten vielfältig dargestellt werden. Seit dem Ende des Kommunismus wird wieder neugierig nach den gemeinsamen Wurzeln in diesen Räumen Europas gesucht. Bei der Finissage dieser Ausstellung entstand eine neue Idee, daß es doch interessant wäre, die zeitgenössische Literatur dieser 9 Städte dem österreichischen Leser nahe zu bringen. Sogleich wurde dieser Einfall in die Tat umgesetzt. Noch im Herbst 1996 erschien das erste literarische Städteporträt von Krakau, in den folgenden Jahren wurde in loser Folge mit Literatur aus Ljubljana, Zagreb, Bratislava, Triest begonnen. Die Präsentationen der LICHTUNGEN in der jeweiligen Stadt wurden mit größter Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit und der Medien bedacht. Auch die Reaktion bei den Lesern der LICHTUNGEN war sehr positiv.

Das machte Mut, mit diesem Projekt fortzufahren und nicht in einen zeitgeistigen Kulturpessimismus zu verfallen.

Im Sommer 1998 wurde die Stadt Graz zur KULTURHAUPTSTADT EUROPAS für das Jahr 2003 bestimmt. Die Programmleitung der Kulturhauptstadt lud 1999 alle Kulturschaffenden ein, Projekte einzureichen. Die LICHTUNGEN nahmen diese Einladung an und legten unter dem neuen Titel "transLOKAL - Literatur aus europäischen Städten" eine erweiterte Form des Projektes vor. Bis Ende 2003 sollten 25 Städte Europas vorgestellt werden - von Dublin bis Triest, von Madrid bis St. Petersburg, von Sarajevo bis Tallinn und Istanbul sowie als Abschluß, als 25. Stadt, "Literatur aus Graz". Dazu begleitet, neben den Präsentationen im Ausland, mit Lesungen von Autorinnen und Autoren aus diesen Städten in Graz im Rahmen von drei Jahren.

In der Projektbeschreibung von "transLOKAL" hieß es programmatisch: "Denn eine wichtige Erfahrung aus dem ausgehenden 20. Jahrhundert nehmen wir in das neue mit: Kunst und Kultur sind die einzigen geistigen Mittel gegen Inhumanität. Auch und ja vor allem Literatur kann ein sehr wichtiges Mittel für Weltöffnung sein ... Zeitgenössische Literatur aus vielen europäischen Städten soll die Zeitbefindlichkeit vieler schöpferischer Menschen abbilden. Denn gerade die Literatur kennt die Grenzlandschaften Europas, die großen Brüche in den politischen und kulturellen Entwicklungen West- und Osteuropas."

Die Stadt Graz, die in der NS-Zeit eine traurige Rolle spielte, überwand in den 60er und 70er Jahren zu großen Teilen diese Schatten und wurde ein spannender ‚Ort' - eine Literaturstadt, wo das Forum Stadtpark und die Literaturzeitschrift "manuskripte" Wegbereiter waren. Sicher auch dadurch ermutigt, gingen die LICHTUNGEN auf die Suche nach literarischen Orten in den veränderten Kulturlandschaften Europas, um mit neuen literarischen Nachrichten wieder heimzukehren. Das Ergebnis liegt vor, es kann sich sehen lassen: 25 Ausgaben der LICHTUNGEN mit rund 550 Autorinnen und Autoren aus den vielfältigen Regionen Europas werden Ende 2003 vorliegen. Die literarische Fokussierung scheint gelungen, denn gemäß des modernen Unwortes Nachhaltigkeit werden in 50, vielleicht noch in 100 Jahren interessierte Leser und Forscher über die Befindlichkeit von schöpferischen Menschen in einer spannenden Epoche Europas nachlesen und forschen können.

(In der Beilage finden Sie, liebe Leserin, lieber Leser, eine Einladung für ein großes Literaturtreffen in Graz im Rahmen von GRAZ 2003 - KULTURHAUPTSTADT EUROPAS. 25 Autorinnen und Autoren aus 25 Städten, aus 25 Ländern Europas, werden neue literarische Nachrichten mitbringen, das sollte auch Sie neugierig machen. Sie sind dazu herzlich eingeladen!)

Markus Jaroschka


INHALT

 
LITERATUR    
Ene MIHKELSON Ein Zeitgedicht: Mein Lebensende / Mu elulõpp
3
Joy MARKERT Der Ausstellungswächter (Erzählung)
4
Andrea SAILER Gedichte
14
Wolfgang POLLANZ Die Grasfresser (Auszug)
16
Udo KAWASSER Gedichte
19
Birgit PÖLZL Zugleich (Romanauszug)
22
Otto EGGENREICH Gedichte
26
Jordan RADIÈKOV Die Skandinavier (Erzählung)
27
 
NEU VORGESTELLT  
 
Moritz GROHS Budapest / Sie ist erleichtert (Kurzprosa)
30
Max HÖFLER Gedichte
34
Eva SCALA Tante Scherchen (Erzählung)
36
 
AKADEMIE GRAZ LITERATURWETTBEWERB 2003 "POESIE DER STILLE"
 
Michael STARAVIC 1. Preis: Poetika
39
 
LITERATUR AUS TALLINN
 
23. Stadt im Literaturprojekt "transLOKAL - Literatur aus europäischen Städten"
 
in Kooperation mit GRAZ 2003 - KULTURHAUPTSTADT EUROPAS
 
Imbi SOOMAN Einleitung: Freie Begegnungen
43
Jaan KROSS Wikmans Zöglinge (Romanauszug)
44
Ellen NIIT Gedichte
50
Mats TRAAT Haraler Lebensläufte (Gedichte)
52
Arvo VALTON Aphorismen
58
Jaan KRUUSVALL Hans' Kindheit III (Erzählung)
59
Jaan KAPLINSKI Nachtvögel, Nachtgedanken (Gedichte)
62
Paul-Eerik RUMMO Der friedliche Irre/Der rasende Irre/Der gewöhnliche Irre (Gedichte)
66
Mati UNT Der Ritt über den Bodensee (Erzählung, Auszug)
69
Ene MIHKELSON Gedichte
3, 72
Asta PÕLDMÄE Das Wienermädel (Novelle, Auszug)
74
Maimu BERG Die Enge (Romanauszug)
79
Viivi LUIK Die Schönheit der Geschichte (Romanauszug)
82
Reet KUDU Vollmond und Laterne (Romanauszug)
89
Eeva PARK Per Anhalter (Erzählung)
92
Mihkel MUTT Mein geliebter slum (Erzählung)
98
Doris KAREVA Gedichte
102
Emil TODE Im Grenzland (Romanauszug)
105
Peeter SAUTER Die Muster meiner Tage (Erzählung)
108
Jüri EHLVEST Kruziana (Erzählung)
114
Andrus KIVIRÄHK Diebes Nacht (Erzählung)
118
Karl-Martin SINIJÄRV Towntown (Gedichtzyklus, Auszug)
121
Mehis HEINSAAR Der schöne Armin (Erzählung)
124
Kristiina EHIN Gedichte
131
Jürgen ROOSTE Gedichte
134
 
EIN ESSAY  
 
Carlos A. AGUILERA Nationalismus und Literatur: Wie man eine Kriminalfiktion konstruiert
136
 
KUNST  
 
Werner FENZ Auch eine Ansichtskarte ist Ansichtssache. (Zu Irmgard Schaumberger)
139, 154
Irmgard SCHAUMBERGER Alles Sichtbare haftet am Unsichtbaren, aus der Werkserie Sehen 2001/02.
140
 
ZEITKRITIK  
 
Georg KOHLER Narren, Riesenzwerge, Patrioten
155
 
ZU DEN AUTOREN  
162

 


23. LITERARISCHES STÄDTEPROJEKT

Im Rahmen des Literaturprojektes "transLOKAL - Literatur aus europäischen Städten" in Kooperation mit GRAZ 2003 - KULTURHAUPTSTADT EUROPAS"
gemeinsam mit dem Kulturamt der Stadt Graz, Grazer Stadtmuseum, KulturKontakt Austria
und dem Cultural City Network (CCN).

Dieses Literaturprojekt wird durch das Kulturamt der Stadt Graz und von
GRAZ 2003 - KULTURHAUPTSTADT EUROPAS finanziell besonders gefördert.

23. STADT: LITERATUR AUS TALLIN

Verantwortlich für die Auswahl: Dr. Markus JAROSCHKA, Graz.
Beratung für die Auswahl: Prof. Mag. Imbi SOOMAN, Wien, und Irja GRÖNHOLM, Berlin.
Hauptteil der Übersetzungen: Irja GRÖNHOLM, Berlin,
unter Mitarbeit von Gisbert JÄNICKE, Helsinki, Horst BERNHARDT, Turku, und Jürgen WEIL, Wien.
Die Idee und Initiative für diese Ausgabe stammt von Reet KUDU, Tallin.
Die Rechte der ausgewählten Texte liegen bei den Autoren bzw. bei den Verlagen.
Für die freundliche Genehmigung des Abdrucks dankt die Literaturzeitschrift LICHTUNGEN.
Diese Ausgabe wird durch KULTUR KONTAKT AUSTRIA besonders gefördert.

Bisher erschienen:
1. Stadt: LITERATUR AUS KRAKÓW/KRAKAU, LICHTUNGEN 67/'96
2. Stadt: LITERATUR AUS LJUBLJANA/LAIBACH, LICHTUNGEN 69/'97
3. Stadt: LITERATUR AUS ZAGREB/AGRAM, LICHTUNGEN 72/'97
4. Stadt: LITERATUR AUS BRATISLAVA/PRESSBURG, LICHTUNGEN 74/'98
5. Stadt: LITERATUR AUS TRIESTE/TRST/TRIEST, LICHTUNGEN 76/'98
6. Stadt: LITERATUR AUS SARAJEVO (TEIL I), LICHTUNGEN 77/'99
6. Stadt: LITERATUR AUS SARAJEVO (TEIL II), LICHTUNGEN 79/'99
7. Stadt: LITERATUR AUS PÉCS/FÜNFKIRCHEN, LICHTUNGEN 80/'99
8. Stadt: LITERATUR AUS TIMISOARA/TEMESWAR, LICHTUNGEN 81/2000
9. Stadt: LITERATUR AUS DUBLIN, LICHTUNGEN 82/2000

10. Stadt: LITERATUR AUS LEMBERG/LWIW/LWÓW, LICHTUNGEN 83/2000
11. Stadt: LITERATUR AUS ST. PETERSBURG, LICHTUNGEN 84/2000
12. Stadt: LITERATUR AUS MADRID, LICHTUNGEN 85/2001
13. u. 14. Stadt: LITERATUR AUS TIRANA (Albanien) u. PRISHTINA (Kosovo),
                 LICHTUNGEN 86/2001
15. Stadt: LITERATUR AUS BRNO/BRÜNN, LICHTUNGEN 87/2001
16. Stadt: LITERATUR AUS BORDEAUX, LICHTUNGEN 88/2001
17. Stadt: LITERATUR AUS BERLIN, LICHTUNGEN 89/2002
18. Stadt: LITERATUR AUS GLASGOW, LICHTUNGEN 90/2002
19. Stadt: LITERATUR AUS PLOVDIV, LICHTUNGEN 91/2002
20. Stadt: LITERATUR AUS BEOGRAD/BELGRAD, LICHTUNGEN 92/2002
21. Stadt: LITERATUR AUS AMSTERDAM, LICHTUNGEN 93/2003
22. Stadt: LITERATUR AUS SKOPJE, LICHTUNGEN 94/2003

Das große Literaturprojekt "transLOKAL - LITERATUR AUS EUROPÄISCHEN STÄDTEN" wird im Verlauf einiger Jahre die zeitgenössische Literatur verschiedener Regionen Europas darstellen. Dieses Projekt ist auch eingebettet in das große Kulturprojekt "GRAZ 2003 - KULTURHAUPTSTADT EUROPAS". Für die LICHTUNGEN ist der folgende Gedanke tragend: Literatur kann ein sehr wichtiges Mittel für "Weltöffnung" sein. Dieses Projekt ist daher auch für die Stadt Graz ein Kulturbaustein unter vielen, "Grenzüberschreitungen" zu wagen

Die Redaktion

Imbi SOOMAN
FREIE BEGEGNUNGEN

Anlässlich einer "Schwedischen Filmwoche" in Wien Ende der 70er Jahre, bei der wir uns bemüht hatten, eine qualitativ hochwertige, gleichzeitig repräsentative und noch dazu aktuelle Auswahl aus dem Film schaf fen Schwedens zu machen, fragte ich eine filmisch vorgebildete Besucherin neugierig nach ihren Eindrücken vom "schwedischen Film".
Nach einem Augenblick des Überlegens sagte sie: "Es ist so viel Wasser da, alles Wichtige für die Schweden scheint sich beim Wasser abzuspielen."
Genauso sagte sie - nicht mehr, nicht weniger.
Als kritische junge Literaturwissenschaftlerin war ich durch ihre Antwort zutiefst irritiert. Zwar hatte ich gelernt, den bloß positivistischen Zugang abzulehnen - aber sich so total in die individuelle Rezeption zurück zu ziehen? Und sich dann dazu noch auf eine Kleinigkeit nur im Milieu zu begrenzen? Irgendeine inhaltlich oder formal charakterisierende Aussage hatte ich mir trotzdem erwartet.
Natürlich war ihre Antwort klug.
Abgesehen von der Tatsache, dass es keine repräsentative Auswahl gibt, und Aussagen über Anthologien jeder Art, als wären sie repräsentativ, daher ganz einfach überflüssig sind, können wir eine "fremde" Literatur, genau wie "die eigene" (welche Literatur ist nicht auch "fremd"?), nur mit individuellen Augen sehen, um zu ihr dann aus einem konkreten kontrastiven Aspekt, egal auf welcher Ebene, einen Zugang zu finden. Alles andere wäre die Literatur zu einem Heimat museum zu machen, ihr das Kunst-Sein abzusprechen.
Der individuelle Zugang zu unbekannteren Literaturen (sonderbarerweise ist die estnische dies immer noch) und Litera turen aus "fernen" Ländern (komischerweise wird Est land immer noch als solches empfunden) geht unvermeidlich oft weniger über geistige oder sonstige Inhalte als über das Milieu. Es ist dies oft das Einzige, was wirklich "anders" ist, wobei "Andersartigkeit" im Milieu außerdem oft nachvollziehbarer dargestellt werden kann als andere Andersartig kei ten. Das Milieu kann sehr locken, ja verführen - wenigstens neugierig machen. Dass die "fremde" Literatur da durch streckenweise zur landeskundlichen Werbung reduziert wird, soll uns nicht stören. Wir dürfen und sollen ja Kunst für uns selber instrumentalisieren.
Den existentiellen Dialog finden wir auch in der eigenen Literatur.
Die Möglichkeit wieder, durch formale Schönheit den Einstieg zu finden, ist uns zum Teil durch die Tatsache weggenommen, dass wir die estnische Literatur nicht im Origi nal lesen können. Guten Übersetzungen gelingt sensible Neudichtung, der Einblick in die Form des Originals bleibt uns jedoch verwehrt.
Was formale Avantgardismen betrifft, darf man nicht verges sen, dass man als mitteleuropäische(r) LeserIn reichlich verwöhnt ist, dass im Norden die "Ismen" sich immer epigonal entwickelt haben und dass jetzt eine Globalisie rung der ästhetischen Strukturen rasch voranschreitet.
Bleiben wir also doch beim erwähnten Wasser.
Milieus und Räume können eine Andersartigkeit vermitteln, ohne diese dabei gleich zu vereinnahmen. Damit stellen sie einen guten Einstieg dar.
Die estnische Literatur hat weite Räume und ihre Milieus ex pan dieren rasch. Sie ruht auf der Tradition der verinnerlichten Beschreibung des Nahmilieus, die ein Bekenntnis zum eigenen Land (sei es Dorf- oder Stadtmilieu), zur Natur und zur Familie darstellt und welche sich durch die lange Zensur zu dieser Form entwickeln konnte. Eine etwas altmodische bäuerliche Anspruchslosigkeit und Dankbarkeit strahlt aus ihr.
Es ist aber eine Vielfalt an fremden Milieus dazu gekommen. Der estländische Geist war nicht nur immer in Europa sondern auch immer in der ganzen Welt zu Hause. Diese Welt wird zurückerobert, der Weg zu ihr geht noch dazu über exotische fremde Welten.
Aus einem Fernsehprogramm des Sommers war zu entnehmen, dass Jaan Kaplinski eine neue ‚zarte' Landwirtschaft im Hof seines Vaters führt, er hielt eine Verteidigungsrede für die Unordnung und Freiheit der Natur. Wenn wir nicht den Rasen kurz mähten, den Wald nicht zu sehr pflegten und nicht versuchten, mit Maschinen so viel wie möglich aus der Natur herauszupressen, kehre ihre Schönheit und Viel falt zurück.
In seinen Ohren klinge heute noch der reiche Vogelgesang in Verona, so "plurilingual" (das war sein Wort dafür) wie das Leben und zwar deswegen, weil es in dieser Stadt viel Gestrüpp - gut für das Vogelleben - gibt. Respekt vor der wilden Natur und Ablehnung ihrer zu starken Normierung sollte uns alle verbinden, meinte er.
Eine Tageszeitung berichtete aus Mailand, dass die sich ge ra de im Juni dort befindende Kadri Kousaar den Skan dalroman "11 Minuten" ihres Freundes Paul Coelho aus dem Portugiesischen ins Estnische übersetzen wird, aber nur ,,um mich mit dem Portugiesischen auseinander zu setzen und dann meinen verehrten Fernando Pessoa gut zu übersetzen, um ihn in Estland bekannt zu machen".
Zwei Persönlichkeiten zwischen sich und dem Univer sum, zwischen Estland und dem Rest von Europa.
In ihrem Leben und ihren Werken suchen viele Autorinnen und Autoren aus Estland den Weg in die Welt. Im Mini malfall so verstanden, dass sie auch außerhalb Estlands und des Nordens gelesen werden können.
Ich freue mich darüber, dass diese Ausgabe der LICHTUNGEN mit "Literatur aus Tallinn" eine Gelegenheit zur Be geg nung mit einer möglichst großen Zahl literarischer Persönlichkeiten aus Estland anbietet. Machen Sie sich als Leserin, als Leser auf den Weg zu diesen Autorinnen und Autoren, suchen Sie deren literarische Spuren in den un zähligen Milieus und in Ihnen vielleicht noch unbekannten Räumen. Machen Sie sich dann dort zurecht, wo Sie sich am wohlsten fühlen.


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